Studie · Software & SDV

The software-driven mobility era

Capgemini Research Institute · September 2025 · n=600 Führungskräfte aus 200 Unternehmen

Untersucht, welchen Anteil softwarebasierte Fahrzeugfunktionen und Mobilitätsdienstleistungen am Gesamtumsatz von OEMs bis 2035 ausmachen werden, sowie Wettbewerbsfaktoren wie KI-Integration und Tech-Partnerschaften.

Kernzahl >50% Software-Umsatz

Kernaussagen

  1. Software-Umsatzanteil >50% bis 2035Softwarebasierte Funktionen und Mobilitätsdienste machen 2035 mehr als die Hälfte des OEM-Gesamtumsatzes aus, doppelt so viel wie heute.
  2. Anteil Fahrzeugverkauf 33% bis 2035Der Umsatzanteil aus reinem Fahrzeugverkauf sinkt bis 2035 von knapp der Hälfte auf ein Drittel.
  3. >80% erwarten Software als WertschöpfungskernÜber 80% der Befragten erwarten, dass softwarebasierte Funktionen und Dienstleistungen künftig den Großteil der Wertschöpfung ausmachen.
  4. 92% erwarten Wandel zum Softwareunternehmen92% der Branche gehen davon aus, dass sich jeder Hersteller und Zulieferer zum Softwareunternehmen entwickelt.
  5. 84% der deutschen OEMs: KI als Wettbewerbsvorteil84% der deutschen Automobilkonzerne sehen KI-Integration in Software, Fahrzeugfunktionen und Mobilitätsdienste als entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Inhalt im Überblick

7 Kapitel anzeigen
  • Umsatzstruktur der OEMs bis 2035
  • Software-Funktionen und Mobilitätsdienste als Umsatzquelle
  • Verschiebung vom reinen Fahrzeugverkauf zur Wertschöpfung
  • KI-Integration als Wettbewerbsfaktor
  • Tech-Partnerschaften der Hersteller und Zulieferer
  • Wandel zum Softwareunternehmen
  • Perspektive der deutschen Automobilkonzerne

Primärquelle

Zur Studie →frei zugänglich

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Eckdaten

Herausgeber
Capgemini Research Institute
Publiziert
September 2025
Studientyp
Prognose & Szenarien
Thema
Software & SDV
Region
Global
Methode
Umfrage, n=600 Führungskräfte aus 200 Unternehmen (davon 72 aus 25 deutschen Unternehmen), Interviews mit 15+ Branchenexperten
Stand
Zusammenfassung aktualisiert am 5. Juli 2026
Zitieren
Capgemini Research Institute: The software-driven mobility era. September 2025. https://www.capgemini.com/de-de/news/pressemitteilung/automobilhersteller-umsatz-softwarebasierte-funktionen/

Häufige Fragen zur Studie

Wie viel Umsatz machen OEMs 2035 mit Software statt mit Fahrzeugverkauf?

Software-Funktionen und Mobilitätsdienste sollen 2035 mehr als 50% des OEM-Gesamtumsatzes ausmachen, doppelt so viel wie heute (Capgemini 2025). Der Anteil aus reinem Fahrzeugverkauf sinkt im selben Zeitraum von knapp der Hälfte auf rund ein Drittel.

Glaubt die Branche wirklich, dass Software zur Haupt-Wertschöpfung wird?

Ja. Über 80% der befragten Führungskräfte erwarten, dass softwarebasierte Funktionen und Dienstleistungen künftig den Großteil der Wertschöpfung tragen (Capgemini 2025). 92% gehen sogar davon aus, dass sich jeder Hersteller und Zulieferer zum Softwareunternehmen entwickelt.

Wie wichtig ist KI-Integration für den Wettbewerbsvorteil eines OEMs?

84% der deutschen Automobilkonzerne sehen KI-Integration in Software, Fahrzeugfunktionen und Mobilitätsdiensten als entscheidenden Wettbewerbsvorteil (Capgemini 2025). KI zählt damit zu den zentralen Faktoren im Rennen um die softwaredefinierte Mobilität.

Muss ein klassischer Autobauer sich als Softwareunternehmen neu aufstellen?

Aus Sicht der Branche kaum vermeidbar: 92% der Befragten erwarten, dass jeder Hersteller und Zulieferer zum Softwareunternehmen wird (Capgemini 2025). Wer Software-Funktionen und Mobilitätsdienste nicht selbst besetzt, verliert den Umsatzanteil, der bis 2035 auf über 50% wächst.

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