Studie · KI

Automotive R&D transformation

McKinsey & Company · Februar 2024 · Workshop mit 30 R&D-Führungskräften, davon 12 mit Detailumfrage

Untersuchung des Einsatzes und Wertpotenzials von Generative AI in der Automotive-R&D-Funktion europäischer Hersteller und Zulieferer.

Kernzahl 10-20% R&D-Hebel

Kernaussagen

  1. 75% experimentieren mit GenAI75% der befragten Unternehmen experimentieren bereits mit mindestens einer GenAI-Anwendung.
  2. 40% bis 5 Mio Euro, 10% über 20 Mio EuroMehr als 40% der Befragten haben bereits bis zu 5 Millionen Euro in GenAI-Anwendungen für R&D investiert, über 10% mehr als 20 Millionen Euro.
  3. 20 bis 30% Verbesserung TestingGenAI-Einsatz kann Testing- und Homologationsprozesse laut Einschätzung der Befragten um 20 bis 30% verbessern.
  4. 70% ProduktivitätsgewinnEin deutscher Tier-1-Zulieferer erzielte durch GenAI-generierte Testvektoren einen Produktivitätsgewinn von 70%.
  5. 25% sehen kleine HürdenNur 25% der befragten Führungskräfte stuften die Hürden für die GenAI-Einführung als klein ein.

Inhalt im Überblick

6 Kapitel anzeigen
  • GenAI-Einsatz in der Automotive-R&D
  • Investitionsstand der Hersteller und Zulieferer
  • Anwendungsfelder entlang des Entwicklungsprozesses
  • Testing und Homologation
  • Hürden und Voraussetzungen der Einführung
  • Wertpotenzial für die R&D-Funktion

Primärquelle

Zur Studie →frei zugänglich

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Eckdaten

Herausgeber
McKinsey & Company
Publiziert
Februar 2024
Studientyp
Befragung & Expertenmeinung
Thema
KI
Region
Europa
Methode
Workshop mit 30 R&D-Führungskräften europäischer Automobil-/Fertigungsunternehmen, davon 12 mit Detailumfrage
Stand
Zusammenfassung aktualisiert am 5. Juli 2026
Zitieren
McKinsey & Company: Automotive R&D transformation. Februar 2024. https://www.mckinsey.com/industries/automotive-and-assembly/our-insights/automotive-r-and-d-transformation-optimizing-gen-ais-potential-value

Häufige Fragen zur Studie

Wie weit ist die Autoindustrie beim Einsatz von Generative AI in der Entwicklung?

GenAI ist in der Automotive-R&D bereits breit angekommen. 75% der befragten Unternehmen experimentieren mit mindestens einer GenAI-Anwendung (McKinsey 2024). Es geht also nicht mehr um das Ob, sondern um das Skalieren.

Wie viel investieren Hersteller und Zulieferer aktuell in GenAI für die Entwicklung?

Die Budgets sind bereits substanziell. Mehr als 40% der Befragten haben bis zu 5 Millionen Euro in GenAI-Anwendungen für R&D gesteckt, über 10% sogar mehr als 20 Millionen Euro (McKinsey 2024).

Wie stark kann GenAI Testing und Homologation in der Fahrzeugentwicklung beschleunigen?

Hier liegt einer der größten Hebel. Die befragten Führungskräfte schätzen, dass GenAI Testing- und Homologationsprozesse um 20 bis 30% verbessern kann (McKinsey 2024). Ein deutscher Tier-1-Zulieferer erreichte mit GenAI-generierten Testvektoren sogar 70% Produktivitätsgewinn.

Welchen Effekt hat GenAI insgesamt auf die R&D-Funktion?

McKinsey beziffert das Gesamtpotenzial auf einen R&D-Hebel von 10 bis 20% (McKinsey 2024). Das ist die Bandbreite, in der sich Effizienz und Wertschöpfung über die Entwicklungsfunktion hinweg verbessern lassen.

Was hält Unternehmen von der breiten Einführung ab?

Die Hürden werden als hoch wahrgenommen. Nur 25% der befragten Führungskräfte stuften die Barrieren für die GenAI-Einführung als klein ein (McKinsey 2024). Für die große Mehrheit bleiben Datenlage, Integration und Kompetenzen die entscheidenden Blocker.

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