Studie · Strategie & Wettbewerb

Innovation Execution

McKinsey & Company · September 2025 · Cross-Industry-Kosten- und Kapex-Analyse

Untersucht, wie chinesische und US-Disruptor-OEMs mit dem neuen Innovation-Execution-Betriebsmodell etablierte Hersteller bei Kosten, Tempo und Performance in Automotive, Robotik und Industrials überholen.

Kernzahl 10% Kosten-Rampdown

Kernaussagen

  1. 5 bis 10% Kostensenkung p.a.Etablierte OEMs erreichen jährlich 1 bis 2% Kostenverbesserung, während neue chinesische OEMs 5 bis 10% oder mehr erzielen.
  2. 21 Monate vs. 36 bis 48 MonateEin chinesischer Automobilhersteller bringt ein neues Modell in rund 21 Monaten von Konzept zu Launch, während europäische OEMs 36 bis 48 Monate benötigen.
  3. >60% der Robotik-LieferketteHumanoide Roboter aus China und den USA machen mehr als 60% der globalen Lieferkette für humanoide Robotik aus.
  4. 120 auf 48 Mio USD/GWhEin führender US-Batteriehersteller senkte die Kapex je Gigawattstunde von 120 Millionen US-Dollar 2017 auf rund 48 Millionen US-Dollar 2022, Ziel 30 Millionen US-Dollar bis 2026.
  5. 2x schnelleres InnovationstempoDas Innovation-Execution-Modell liefert laut Analyse 10% jährlichen Kosten-Ramp-down und ein doppelt so schnelles Innovationstempo wie etablierte Betriebsmodelle.

Inhalt im Überblick

6 Kapitel anzeigen
  • Kostenkurven etablierter versus disruptiver OEMs
  • Entwicklungszeit vom Konzept zum Launch
  • Kapex-Intensität je Gigawattstunde in der Batterieproduktion
  • Lieferkette für humanoide Robotik
  • Das Innovation-Execution-Betriebsmodell
  • Branchenvergleich Automotive, Robotik und Industrials

Primärquelle

Zur Studie →frei zugänglich

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Eckdaten

Herausgeber
McKinsey & Company
Publiziert
September 2025
Studientyp
Benchmark & Ranking
Thema
Strategie & Wettbewerb
Region
Global
Methode
Analyse von Kostenkurven, Performance- und Kapex-Daten von Disruptor-OEMs vs. etablierten OEMs über mehrere Industrien (S&P Capital IQ, Expertengespräche)
Stand
Zusammenfassung aktualisiert am 5. Juli 2026
Zitieren
McKinsey & Company: Innovation Execution. September 2025. https://www.mckinsey.com/industries/automotive-and-assembly/our-insights/innovation-execution-a-new-industrial-paradigm-emerges

Häufige Fragen zur Studie

Wie schnell senken chinesische OEMs ihre Kosten im Vergleich zu etablierten Herstellern?

Etablierte OEMs kommen auf 1 bis 2% Kostenverbesserung pro Jahr. Neue chinesische OEMs erreichen 5 bis 10% oder mehr (McKinsey 2025). Der Abstand summiert sich über einen Produktzyklus zu einem strukturellen Kostenvorteil.

Wie lange braucht ein chinesischer Hersteller vom Konzept bis zum Marktstart eines neuen Modells?

Ein chinesischer Automobilhersteller schafft es in rund 21 Monaten vom Konzept zum Launch (McKinsey 2025). Europäische OEMs brauchen dafür 36 bis 48 Monate. Das ist etwa die doppelte Geschwindigkeit.

Wer dominiert die Lieferkette für humanoide Roboter?

Hersteller aus China und den USA stellen mehr als 60% der globalen Lieferkette für humanoide Robotik (McKinsey 2025). Etablierte Industrieregionen spielen hier bislang eine kleinere Rolle.

Wie stark sind die Kapex-Kosten in der Batterieproduktion gefallen?

Ein führender US-Batteriehersteller senkte die Kapex je Gigawattstunde von 120 Millionen US-Dollar 2017 auf rund 48 Millionen US-Dollar 2022 (McKinsey 2025). Das Ziel liegt bei 30 Millionen US-Dollar bis 2026.

Was bringt das Innovation-Execution-Modell konkret?

Laut Analyse liefert das Modell 10% jährlichen Kosten-Rampdown und ein doppelt so schnelles Innovationstempo wie etablierte Betriebsmodelle (McKinsey 2025). Der Effekt zeigt sich über Automotive, Robotik und Industrials hinweg.

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